Ratgeber: Tipps & Empfehlungen für Ihr Leben

Entdecke die besten Tipps und Ticks vom Profi!

Wer im Erzgebirge, Chemnitz und Umgebung ein Bauvorhaben plant oder bestehende Räume modernisieren möchte, sucht verlässliche Informationen und echte Praxistipps aus dem Handwerk. Genau dafür haben wir unseren Ratgeber entwickelt. Hier teilen wir Tipps und Tricks direkt vom Profi – verständlich erklärt, fachlich fundiert und basierend auf unserer täglichen Arbeit in den Bereichen Innenausbau, Renovierung, Oberflächen, Bodenbeläge, Fassaden, fugenlose Systeme und mehr.

Egal ob Bad, Wohnraum, Treppenhaus, Gewerbefläche oder Fassade: Wir geben Ihnen klare Orientierung und Einblicke in die Abläufe, die die Qualität und Haltbarkeit maßgeblich bestimmen.

Wenn Sie ein Projekt in Chemnitz oder der gesamten Region Erzgebirge planen, stehen wir Ihnen gern mit Erfahrung, Fachwissen und zuverlässiger Ausführung zur Seite. Melden Sie siche einfach: info(at)malerliebsch.de

Ich habe ein Bestandsbad mit alten Fliesen – wie entsteht daraus eine fugenlose Dusche?

Der Weg zur fugenlosen Dusche beginnt immer mit einer stabilen, ebenen Basis. Dafür werden die vorhandenen Fliesen gespachtelt und alle Fugen geschlossen, damit eine tragfähige Fläche entsteht. Anschließend folgt der wichtigste Schritt: die Abdichtung nach DIN‑Norm. Dabei werden Eckelemente, Dichtband und alle Übergänge sauber eingebettet und verklebt, damit später nichts reißen oder Feuchtigkeit eindringen kann. Präzise zugeschnittene Edelstahlschienen sorgen für saubere, stabile Abschlusskanten. Erst wenn Abdichtung, Schienen und Grundierung vollständig durchgetrocknet sind, kann die erste Lage des fugenlosen Systems aufgetragen werden. So wird aus einem bestehenden Fliesenbad eine langlebige, moderne und absolut dichte fugenlose Dusche.

Muss ich die alten Fliesen entfernen, bevor eine fugenlose Oberfläche aufgetragen werden kann?

Nein, die alten Fliesen müssen in der Regel nicht entfernt werden. Entscheidend ist, dass der vorhandene Untergrund fachgerecht vorbereitet wird. Dazu gehört das vollständige Entfernen der Silikonfugen und das kontrollierte Anfräsen bzw. Öffnen der Fliesenoberfläche. Mit einem Schleifer inklusive Absaugung wird die Glasur angeraut, damit spätere Schichten zuverlässig haften. In den Ecken und schwer zugänglichen Bereichen erfolgt die Nacharbeit per Hand, um eine gleichmäßig geöffnete Fläche zu erreichen. Erst wenn der Untergrund sauber vorbereitet ist, kann der weitere Systemaufbau beginnen. Diese Vorbereitung ist entscheidend dafür, dass die fugenlose Oberfläche dauerhaft hält und nicht abplatzt.

Kann ein Sockel im Außenbereich einfach überarbeitet werden?

Ja, ein bestehender Sockel kann fachgerecht überarbeitet werden, wenn der Untergrund stabil ist und die richtigen Materialien eingesetzt werden. Für langlebige Ergebnisse wird der Sockel zunächst gereinigt und auf lose Stellen geprüft. Anschließend erfolgt der Aufbau mit Baumit Multisockel 520, einem mineralischen Produkt mit feiner Struktur und integrierter Abdichtung – ideal für Feuchtbereiche, Spritzwasserzonen und sogar denkmalgeschützte Bereiche.

Für präzises Arbeiten im Nassbereich kommen hochwertige Handschuhe wie die Alfa 9010 zum Einsatz, damit Kanten, Übergänge und Details sauber ausgeführt werden können. Durch gleichmäßiges Aufziehen, sorgfältiges Glätten und abgestimmte Teamarbeit entsteht ein Sockel, der optisch überzeugt und technisch dauerhaft schützt.

Warum nehmen wir für den Trockenbau im Bad den Pufas R40?

Im Bad gelten andere technische Anforderungen als in normalen Wohnräumen, weil hier dauerhaft höhere Feuchtigkeit und punktuelle Nässe auftreten. Deshalb wird der Trockenbau im Nassbereich nicht mit jedem beliebigen Spachtelmaterial ausgeführt. Während wir im klassischen Trockenbau normalerweise den Pufas SH45 verwenden, kommt in diesem Projekt bewusst der Pufas R40 zum Einsatz.

Der Grund: Die Wand war zuvor gefliest und bereits verputzt. Für diese Kombination eignet sich der R40 auf Weißzementbasis besser, weil er im Nassbereich eine höhere Stabilität bietet und optimal als Vorbereitung für die spätere fugenlose Abdichtung funktioniert. Der Untergrund wird damit sauber geschlossen, tragfähig aufgebaut und perfekt für die nächsten Schichten vorbereitet.
 

Wie wird ein Boden mit Fußbodenheizung richtig für einen neuen Belag vorbereitet?

Damit ein neuer Bodenbelag dauerhaft hält, muss der Untergrund über der Fußbodenheizung absolut eben, tragfähig und spannungsfrei aufgebaut werden. Dafür wird die Fläche zunächst gründlich gereinigt und vorbereitet, bevor die Spachtelmasse aufgetragen wird. In diesem Projekt verwenden wir ARDEX K 71, eine hochwertige Ausgleichsmasse, die sich ideal für beheizte Estriche eignet.

Die Masse wird sauber angerührt, gleichmäßig vergossen und sorgfältig verteilt, sodass eine plane, homogene Oberfläche entsteht. Dieser Schritt ist entscheidend, denn nur ein exakt ausgeglichener Untergrund sorgt später dafür, dass Designbeläge, Parkett oder andere Bodenaufbauten dauerhaft stabil liegen und keine Schäden durch Temperaturwechsel entstehen.

Kann man eine Tapete als Küchenrückwand nutzen – und hält das im Alltag wirklich?

Ja, eine Tapete kann als vollwertige Küchenrückwand eingesetzt werden, wenn sie fachgerecht verarbeitet und versiegelt wird. In diesem Projekt verwenden wir eine maßgefertigte Komar‑Tapete, die exakt auf das Küchenmaß abgestimmt ist. Sie wird mit PUFAS SK Ready sauber verklebt und anschließend präzise nachgearbeitet, damit keine Blasen oder offenen Kanten entstehen.

Der entscheidende Schritt ist die Versiegelung: Mit Caparol VarioFinish wird die Oberfläche widerstandsfähig, abwaschbar und alltagstauglich – ideal für Spritzbereiche hinter der Arbeitsplatte. Für ein harmonisches Gesamtbild greifen wir zusätzlich einen Farbton aus dem Motiv auf und setzen die gegenüberliegende Wand mit Caparol Flamenco 80 in Szene.
 

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